Viele Distributoren in der Codierungs- und Kennzeichnungsindustrie konzentrierten sich früher hauptsächlich auf Handheld-Tintenstrahldrucker und Produktionsliniendrucker. Handheld-Drucker lassen sich aufgrund ihrer Flexibilität und ihres günstigen Preises leicht verkaufen. Produktionsliniendrucker sind attraktiv für Fabriken mit Förderbändern und hohem Produktionsvolumen. Zwischen diesen beiden Produkttypen besteht jedoch eine Lücke.
Manche Kunden verfügen nicht über eine vollständige Förderanlage. Sie möchten auch nicht täglich manuell codieren. Sie benötigen einen kleinen, stabilen Tischdrucker für Kartons, Kunststoffteile, Etiketten, Beutel, Flaschen und kleine Industriekomponenten. Hier erweist sich ein stationärer Desktop-Tintenstrahldrucker als nützliches Produkt für Händler.
Ein typischer Kunde ist beispielsweise ein kleiner Lebensmittelverpackungsbetrieb. Die Kartons werden manuell oder mit einer halbautomatischen Maschine verschlossen. Nach dem Verschließen benötigt jeder Karton ein Produktionsdatum und eine Chargennummer. Anfangs werden dafür möglicherweise Aufkleber oder ein Handdrucker verwendet. Aufkleber erhöhen die Materialkosten und den Zeitaufwand. Handdruck spart zwar Etikettenkosten, führt aber oft zu ungleichmäßiger Codeplatzierung. Bei der Kontrolle der fertigen Kartons durch einen Prüfer sind manche Daten gerade, manche schief und manche verschwommen.
Für diese Art von Kunden bietet der statische Desktop-Tintenstrahldrucker Faith einen klaren Upgrade-Pfad. Er ist kompakt, einfach zu bedienen und erfordert keine größeren Anpassungen der Produktionslinie. Das Gerät misst ca. 16 x 16 cm bei einer Höhe von ca. 16,5 cm. Es kann auf einem Verpackungstisch, neben einer Siegelmaschine oder an einer Qualitätskontrollstation platziert werden. Dank seiner kompakten Bauweise lässt es sich auch von Händlern bei Kundenbesuchen leicht vorführen.
Das Gewicht ist ein weiterer Pluspunkt. Mit rund 2 kg lässt sich die Maschine leicht transportieren, installieren und umstellen. Für Händler, die Kunden aus verschiedenen Branchen Vorführungen geben müssen, ist die Mobilität entscheidend. Eine schwer zu transportierende Maschine lässt sich kleineren Abnehmern nur schwer vermarkten. Ein kompaktes Tischcodiergerät kann direkt am Verpackungsmaterial des Kunden getestet werden, was den Verkaufsprozess oft beschleunigt.
Der Drucker unterstützt verschiedene Inhaltstypen, darunter Text, Datum, QR-Code, Barcode, Logo, Bild, Tabelle und Seriennummer. Dies ist besonders für Händler nützlich, da Kunden aus unterschiedlichen Branchen verschiedene Anforderungen haben. Ein Kosmetikunternehmen benötigt beispielsweise Verfallsdatum und Chargennummer. Ein Hardware-Lieferant benötigt möglicherweise Seriennummern auf Metallteilen. Ein Kabelhersteller benötigt unter Umständen Produktspezifikationen auf Schläuchen oder Drähten. Ein Kartonhersteller benötigt möglicherweise QR-Codes und Kundenlogos. Ein einziges Gerät kann viele gängige Codierungsanforderungen abdecken.
Es gibt zwei Modelle für unterschiedliche Druckhöhenanforderungen. Der KD100S unterstützt Druckhöhen von 1–12,7 mm, der KD200S hingegen von 1–25,4 mm. Dies erleichtert Händlern die Produktauswahl. Benötigt ein Kunde lediglich kleine Datumsangaben oder Chargennummern, ist der KD100S möglicherweise ausreichend. Für größere Schrift, eine deutlichere Kartonkennzeichnung oder einen größeren Codebereich empfiehlt sich der KD200S.
Der Druckbreitenbereich von 1–60 mm bietet Spielraum für verschiedene Layouts. Ein einfacher Datumscode benötigt unter Umständen nur wenige Millimeter. Ein QR-Code mit Text und Chargennummer kann mehr Platz erfordern. Dank der Bearbeitungs- und Speicherfunktion für Vorlagen muss der Bediener die Inhalte nicht täglich neu gestalten. Dies ist besonders hilfreich für Fabriken, die regelmäßig Aufträge vom selben Abnehmer erhalten.
Die Maschine verfügt über einen 5-Zoll-Touchscreen. Für den Händler bedeutet dies einen geringeren Schulungsaufwand. Viele Endanwender haben keine Programmierer zur Verfügung. Sie wünschen sich eine Maschine, die nach einer kurzen Einweisung verständlich ist. Über den Bildschirm lassen sich Bearbeitung, Parametereinstellung, Druckvorschau, Dateiverwaltung und Systemeinstellungen vornehmen. Eine übersichtliche Benutzeroberfläche vereinfacht den Kundendienst.
Die verschiedenen Auslösemodi sind ein weiterer praktischer Vorteil. Manche Kunden möchten per Knopfdruck drucken. Andere bevorzugen ein Fußpedal, da sie beide Hände zum Halten des Geräts benötigen. Wieder andere wünschen sich einen Sensor für die halbautomatische Bewegung. Der Drucker unterstützt diese unterschiedlichen Arbeitsabläufe, wodurch ein einziges Modell für mehr Anwendungsszenarien geeignet ist.
Die Maschine verfügt über diverse Schnittstellen wie USB, Typ-C, RS232, Sensoranschluss, Fußpedalanschluss und PC-/Systemunterstützung. Für lokale Distributoren, die mit kleineren Automatisierungsunternehmen zusammenarbeiten, sind diese Schnittstellen hilfreich, wenn Kunden eine einfache Integration wünschen. Mit einem einfachen Sensor und einem Rollentisch lässt sich die Maschine in eine effizientere, halbautomatische Codierstation verwandeln.
Die Materialverträglichkeit ist auch im Vertrieb an Distributoren von Bedeutung. Zu den Anwendungsbeispielen gehören Metallteile, Kunststoffkappen, Kartons, Etiketten, Glas- oder Kunststoffflaschen, Folienbeutel, Folien, Kabel, Schläuche und beschichtete Verpackungen. Kundentests sind weiterhin unerlässlich, da die Haftung der Tinte je nach Oberflächenbehandlung, Beschichtung und Produktionsumgebung variieren kann. Das breite Anwendungsspektrum gibt Distributoren jedoch mehr Sicherheit im Umgang mit Verpackungskunden.
Viele B2B-Käufer suchen nicht die teuerste Lösung. Sie wünschen sich eine zuverlässige Codiermaschine, die ein spezifisches Produktionsproblem löst. Sie wollen keine schiefen Ausdrucke, wiederholtes manuelles Markieren, Etikettenabfall oder langsame Chargencodierung. Sie benötigen eine Maschine, die auf einem Tisch aufgestellt und täglich eingesetzt werden kann.
Für Händler positioniert sich dieses Produkt zwischen Handdruckern und Online-Tintenstrahlsystemen. Es eignet sich gut für Kunden, die eine höhere Konsistenz als bei der manuellen Codierung benötigen, aber noch keine komplette Fließbandproduktionslinie brauchen. Dank Mustertests, Videosupport, OEM/ODM-Optionen und 24-monatiger Garantie ist es auch ideal für den Aufbau langfristiger lokaler Vertriebskanäle.
Ein kompakter Desktop-Tintenstrahldrucker mag zwar nicht so groß oder beeindruckend wirken wie eine komplette Produktionslinie, löst aber ein weit verbreitetes Problem. In vielen kleinen Werkstätten geht es bei zuverlässiger Codierung nicht nur um Geschwindigkeit. Es geht um weniger Fehler, weniger Nacharbeit, sauberere Verpackungen und eine einfachere Bedienung. Genau diesen Mehrwert können lokale Händler ihren Kunden verständlich vermitteln.